Weinberg 24
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Weinkonsumenten kaufen sparsamer

Quelle: wrw / pixelio.de


Die Verbraucher waren 2010 beim Weineineinkauf sparsamer als im Jahr zuvor. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) auf Basis von GfK-Erhebungen mitteilt, sanken 2010 die Ausgaben für Wein in Deutschland auf alle Herkünfte und Einkaufsstätten bezogen um 2,7 Prozent. Der Weinabsatz blieb mit einem leichten Minus von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend stabil.

„Ein wesentlicher Grund für die rückläufigen Umsätze sind verstärkte Sonderangebotsaktionen für Wein im Lebensmittelhandel, der inklusive der Discounter 54 Prozent des Gesamtumsatzes im deutschen Weinmarkt ausmacht. Hinzu kommt, dass in diesem Handelssegment eine sehr große Preisaggressivität der ausländischen Anbieter und eine hohe Preissensibilität bei den Verbrauchern herrschen", erläutert DWI-Geschäftsführerin Monika Reule.

Mit einem Anteil von 46 Prozent an den hierzulande verkauften Weinmengen und 52 Prozent am gesamten Umsatz mit Wein waren die deutschen Anbieter 2010 trotz eines Rückgangs von jeweils zwei Prozentpunkten weiterhin mit großem Abstand Marktführer im eigenen Land. Weine aus Italien blieben mit einem Umsatzmarktanteil von dreizehn Prozent konstant, französische Weine gaben um einen Prozentpunkt auf zwölf Prozent Marktanteil nach und die spanischen Weine kommen nach einem Plus von zwei Prozentpunkten auf einen Anteil von acht Prozent am Weinumsatz in Deutschland.

Quelle: deutscheweine.de