 Typisch für den Süden der Pfalz waren bäuerliche Gemischtbetriebe, die unter vielem anderen immer auch schon Wein anbauten. So auch das Weingut Friedrich Becker. Erst um die Mitte des vergangenen Jahrhunderts dämmerte ihnen die Erkenntnis, dass die Böden und Hanglagen am Rande des Pfälzerwaldes herausragende Voraussetzungen für beste Weine boten. Seither ist Weinmachen ihre Profession. Und Leidenschaft zugleich.
1973 füllten sie die ersten Flaschen und beklebten diese mit dem Füchschenetikett, das in sehr kurzer Zeit zum Markenzeichen geworden ist. Für alte Freunde dieser Weine und inzwischen für viele Weinkenner in der Welt, steht dieses Label für einen sehr eigenständigen Weintyp von kompromisslos hoher Qualität. Insbesondere die Rotweine und darunter die Spätburgunder zählen seit Jahren zum Besten, was hierzulande erzeugt wird. Der Betrieb ist Mitglied im VDP. Der Gault-Millau bewertet seine Leistung mit 4 von 5 möglichen Träubchen.
Friedrich Becker hat als junger Mann gewagt, mit der elterlichen Tradition des Genossenschaftsbetriebes zu brechen und eigene Weine zu füllen. Daraus ist einer der besten Erzeuger der Pfalz, der derzeit wohl beste Spätburgunderwinzer Deutschlands und der »Aufsteiger des Jahres 2006« geworden. Nachdem Becker mit seinem klaren, säurebetonten Weißweinstil schon in den 80er Jahren ins Gespräch gekommen war, stachelten ihn sein Interesse an großen Bourgogne, seine Reisen mit den »Fünf Freunden« sowie die langjährige Zusammenarbeit mit Kellermeister Stefan Dorst zu ständigen Verbesserungen beim Rotwein an. Zielgerichtet wurden in steinig-kalkigen Lagen – kurioserweise auf der elsässischen Seite, die hier deutsche Weine hervorbringen darf – neue Weinberge angelegt und die alten systematisch verbessert. Doch das allein ist es nicht: Wie guter Rotwein gemacht wird, wurde Friedrich Becker einmal gefragt. »Mit dem Bauch«, hat er geantwortet. Man glaubt es ihm zumindest zum Teil, denn seine Spätburgunder sind bei aller Dichte und Finesse fleischig und emotional. Offenbar wurde vom Gefühl für den Umgang mit Trauben und Wein einiges an Sohn Fritz jun. übertragen, der mit viel Geschick in die Rolle des Verantwortlichen im Keller wächst. Friedrich Becker gehört seit fast 20 Jahren zu den bedeutenden Rotweinmachern Deutschlands. Kaum jemand sonst kann seitdem eine so lückenlose Reihe großer Spätburgunder aufstellen.
Aus dem Rotweinspezialisten ist mittlerweile ein sehr guter Alleskönner geworden. Das Weingut in Schweigen an der französischen Grenze hat eine Fläche von 14,5 ha, von denen jährlich 90.000 Flaschen Wein erzeugt werden. Dieses entspricht einem Durchschnittsertrag von 70 hl/ha. 60 % der Fläche entfallen auf die Rebsorten Spätburgunder, Weissburgunder, Grauburgunder und Chardonnay. Weitere 22 % der Fläche steht dem Riesling zu. Die restlichen 18 % teilen sich Muskateller, Silvaner, Müller-Thurgau, Gewürztraminer, Schwarzriesling, Portugieser und Cabernet-Sauvignon.
In einer selektiven Lese werden die Rebzeilen in mehreren Durchgängen vom Jahreseergebnis erlöst. Im Keller findet die Gärung für fast alle Weissweine im temperaturkontrollierten Edelstahl statt. Eine kleine Elite bekommt eine Maischegärung mit der entsprechenden Standzeit. Anschliessend werden diese Weine in neuen Barriques ausgebaut.
Bei den Rotweinen setzt man sehr auf die Erträge von alten Reben. In offenen Bottichen werden die entrappten Beeren vergoren. Die Intensität der Jungweine lässt für viele von ihnen neue Barriques als Ausbauort in Frage kommen. Nach mehr als 12 Monaten Fassreife werden sie in Flaschen abgefüllt. Zu unseren aktuellen Angeboten von Weinen dieses Weinguts  |  |  Die Festtags-Weine
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1
| Markus Schneider, 2008 Black Print Rotweincuvee QbA trocken 0,75l € 45,90 (3 Flaschen) | |
2
| Volker Raumland, 2005 V. Triumvirat Grande Cuvee Brut 0,75l € 93,00 (3 Flaschen) | |
3
| Clemens Busch, 2009 Marienburg Riesling GG QbA trocken 0,75l € 81,57 (3 Flaschen) | |
4
| Dr. Heger, 2008 Mimus Rotwein QbA trocken 0,75l € 74,10 (3 Flaschen) | |
5
| Robert Weil, 2009 Gräfenberg Riesling QbA trocken 0,75l € 68,40 (3 Flaschen) | |
6
| Volker Raumland, 2004 Chardonnay Sekt Brut 0,75l € 67,4 (3 Flaschen) | |
7
| Rudof Fürst, 2007 Parzival Rotwein QbA trocken 0,75l € 76,20 (3 Flaschen) | |
8
| Fürst Castell, 2009 Schlossberg Silvaner GG QbA trocken 0,75l € 79,50 (3 Flaschen) | |
9
| P.J. Kühn, 2008 Spätburgunder QbA trocken 0,75l € 32,09 (3 Flaschen) | |
10
| Dr. Bürklin-Wolf, 2009 Gaisböhl Riesling GC QbA trocken 0,75l € 90,00 (3 Flaschen) |
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