Weinberg 24
Weinberg 24

Bercher

Die Geschichte der Familie Bercher lässt sich bis ins Jahr 1457 zurückverfolgen. Ursprünglich in der Schweiz ansässig, siedelte sich die Familie nach dem 30-jährigen Krieg am Kaiserstuhl an. Seit mehr als 300 Jahren ist das malerische Städtchen Burkheim Heimat des traditionsreichen Winzergeschlechts. 1756 erbaute Franz-Michael Bercher das Gutshaus, das seither durchgehend im Familienbesitz und bis heute der Sitz des Bercher’schen Weinguts ist.

Überlieferung, reiche Erfahrung und fundiertes Fachwissen sind neben den idealen natürlichen Ausgangsbedingungen für Weinbau am Kaiserstuhl, die Garanten für beste Erzeugnisse. Um die eigenen, stetig wachsenden Ansprüchen an die Qualität der Weine zu genügen, wird Tradition mit moderner Weinbau- und Kellereitechnik verbunden. Dabei baut die neue Generation erfolgreich auf der gewachsenen Qualität der Jahrhunderte alten Familienbetriebs auf und führt diese schöne Verpflichtung lebendig weiter. Die eingespielte Zusammenarbeit der Generationen ist das Geheimnis des nachhaltigen Erfolges: Eckhardt Bercher und sein Sohn Martin vertrauen bei der Kultivierung der Reben auf Ihre Erfahrung und ihr Wissen in die Abläufe der Natur. Rainer Bercher und sein Sohn Arne verstehen es bei der Vinifikation und Reifung der Weine im Gutskeller, den individuellen Charakter der einzelnen Weine herauszuarbeiten.

So wenig wie möglich, so viel wie nötig - nach dieser Maxime erzeugt die Berchers ihre Weine. Sie stimmen ihr Handeln auf das komplexe Gebilde Wein ab: Je nach Jahr, Sorte und Boden variierend. Althergebrachtes Weinküferhandwerk verbinden sie dabei mit neuen Ansätzen des Weinausbaus. Bei der Vinifikation ihrer Weißweine lassen sie dem Most nach schonender Pressung Zeit sich selbst zu klären. Die anschließende kontrollierte Gärung erhält nicht nur die jeweilige Traubenaromatik; sie bildet vielmehr in Verbindung mit einer langen Lagerung auf der Feinhefe die Grundlage für reintönige und frische Weißweine.

Der 25 ha-Betrieb produziert jährlich 180.000 Flaschen. Der Spätburgunder ist mit Abstand die wichtigste Rebsorte. Gefolgt vom Grauburgunder (23 %) und Weissburgunder (17 %) sind somit schon 4/5 der Fläche belegt. Neben 5 % sonstiger Rebsorten ist noch der Riesling (8 %) und der Chardonnay (7 %) vertreten. Der Durchschnittsertrag liegt bei niedrigen 50 hl/ha.

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