 Deutzerhof – Cossmann-HehleDas 540 Hektar große Weinbaugebiet der Ahr befindet sich im deutschen Wein-Norden, etwa 30 Kilometer südlich von Bonn. Die Deutzerhof Weinberge liegen bis zu 200 Meter über dem Meeresspiegel. Im wildromantischen Ahrtal sind Höhenunterschiede von 200 Metern zwischen dem Flüsschen Ahr und den Bergkuppen keine Seltenheit. Im Bereich der Deutzerhof Steillagen bei Altenahr ist das Tal nur 400 Meter, im Mayschosser Kessel dagegen fast 2.000 Meter breit. Das Weingut Deutzerhof gehört zu den 100 besten deutschen Weingütern und ist bekannt für seine klassisch ausgebauten, charaktervollen, extraktreichen und noblen Weine.
Vor 11 Generationen wurde 1574 zum ersten Mal in einer Schuldenrolle der Burg zu Are ein Vorfahre Cossmans, Caspar Cossmann mit seiner Frau Catharina, als Weinbauer erwähnt. Aus dieser Linie entstand das Weingut Cossmann. 1952 entschloss sich Alfred Cossmann, seine Weine selbst zu vermarkten. Er bewirtschaftete damals ca. 3,5 ha. Das Geschäft florierte und er verkaufte seinen Wein sowohl an Privatkunden als auch an die Gastronomen der Ahr. Schwerpunkt waren die leichten, milden und lieblichen Rotweine, welche zur damaligen Zeit sehr im Trend lagen. 1977 heiratete die Mutter des heutigen Besitzers, einziges Kind Ihrer Eltern, den Steuerberater Wolfgang Hehle. Dieser fand Gefallen an der Arbeit des Winzers und ging bei seinem Schwiegervater „in die Lehre“. Als Fremdprüfling bestand er 1982 die Winzermeisterprüfung. Durch den Zukauf von Weinbergen wurde der Betrieb immer größer. Das Stammhaus in der Dorfstraße reichte bald nicht mehr aus. Deswegen entschied die Familie, auf dem Grundstück Deutzerwiese ein neues Weingut zu bauen – das
Weingut Deutzerhof – Cossmann-Hehle. Es handelt sich um geschichtsträchtigen Grund und Boden.
An dieser Stelle stand früher eine Außenstelle des Klosters zu Deutz/Köln. 1826 mußten die Weinbau betreibenden Mönche zurück ins Mutterhaus. Noch heute gibt es auf alten Karten den Vermerk „Deutzerberg“ für die ehemaligen Weinberge des Klosters. 1980 wurde das neue Weingut bezogen. Da der Name Cossmann mit der nächsten Generation seine Spur verlassen würde, entschied die Familie, das neue Weingut „Deutzerhof“ zu nennen und diesem somit ein Erbfolge unabhängigen Namen zu geben.
Die Vorfahren des Weingutes interessierten sich insbesondere für den Ausbau des Spätburgunders im Burgund. Innerhalb von wenigen Jahren änderte sich der Ausbaustil der Weine komplett. Naturverbunden wurde im Weinberg gearbeitet. Man ließ nur eine begrenzte Anzahl an Trauben am Stock wachsen. Nach einer schonenden, kontrollierten Gärung mussten die Weine 9 Monate, vor der Füllung auf die Flasche, im Keller reifen. Die Weine waren größtenteils trocken ausgebaut. Durch diese Umstellung wurde natürlich weniger Wein geerntet, doch die Qualität gesteigert. Folglich stiegen auch die Durchschnittspreise für die Flasche Wein. Das Weingut verlor einen Großteil seines Klientel. Zum einen fanden die Kunden Ihre gewohnten Weine nicht mehr und zum anderen waren die Preise gestiegen. Wie so oft im Leben spielten verschiedene Komponenten zusammen. So wurden die Weine auf einmal deutschlandweit „entdeckt“ und gewannen diverse Preise und Auszeichnungen. Dieses wiederum brachte viele neue, interessierte und auch zahlungswillige Kunden ins Weingut. Heute bewirtschaftet das Weingut Deutzerhof 9 ha Rebfläche.
Wolfgang Hehle liegt viel an einer naturgemäßen Bewirtschaftung seiner Weinberge. Ein guter Winzer weiß um die Gesetze der Natur, die lange vor ihm entstanden sind und lange nach ihm wirken werden. Daher soll im Weinberg alles so natürlich sein wie nur möglich. In den Reihen eine Begrünung aus Gräsern und Kräutern reguliert den Wasserhaushalt und fördert die Humusbildung. Nur eine Bogrebe wird angeschnitten, mehrfach zurückgeschnitten und noch vor der eigentlichen Lese mehrmals selektiert. Die Lese wird sehr spät im Jahr gehalten, um nur voll ausgereifte Beeren zu ernten. Das ist manchmal riskant. Aber - die vom Deutzerhof sind nicht nur unkonventionell, sondern auch mutig.
Der Deutzerhof lehnt industrielle Massenerzeugung und neue Technologien bei der Weinbereitung ab. Vielmehr setzt er auf die traditionelle, natürliche und weise Vinifikation. Der sortentypische Ausbau in neuen und alten Eichenfässern bringt den individuellen terroir-Geschmack zum Ausdruck. So entstehen charaktervolle, eigenständige, hochwertige Weine klassischen Typs, welche die Handschrift des Deutzerhof’s tragen. Zu unseren aktuellen Angeboten von Weinen dieses Weinguts  |  |  Die Festtags-Weine
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1
| Markus Schneider, 2008 Black Print Rotweincuvee QbA trocken 0,75l € 45,90 (3 Flaschen) | |
2
| Volker Raumland, 2005 V. Triumvirat Grande Cuvee Brut 0,75l € 93,00 (3 Flaschen) | |
3
| Clemens Busch, 2009 Marienburg Riesling GG QbA trocken 0,75l € 81,57 (3 Flaschen) | |
4
| Dr. Heger, 2008 Mimus Rotwein QbA trocken 0,75l € 74,10 (3 Flaschen) | |
5
| Robert Weil, 2009 Gräfenberg Riesling QbA trocken 0,75l € 68,40 (3 Flaschen) | |
6
| Volker Raumland, 2004 Chardonnay Sekt Brut 0,75l € 67,4 (3 Flaschen) | |
7
| Rudof Fürst, 2007 Parzival Rotwein QbA trocken 0,75l € 76,20 (3 Flaschen) | |
8
| Fürst Castell, 2009 Schlossberg Silvaner GG QbA trocken 0,75l € 79,50 (3 Flaschen) | |
9
| P.J. Kühn, 2008 Spätburgunder QbA trocken 0,75l € 32,09 (3 Flaschen) | |
10
| Dr. Bürklin-Wolf, 2009 Gaisböhl Riesling GC QbA trocken 0,75l € 90,00 (3 Flaschen) |
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