 Die Rückbesinnung auf den Begriff Terroir ist für das Weingut Dr. Bürcklin-Wolf Weingut.
nicht einfach ein Lippenbekenntnis, sondern seit vielen Jahren ein Ausdruck des Respekts für unseren Boden und dessen Natur. Somit war es nur konsequent, im Jahr 2003 das Pflügen mit dem Pferd in der Ruppertsberger Hoheburg wieder aufzunehmen und den hauseigenen Rieslingklon BW 14 zu pflanzen. Die schweren, den Boden verdichtenden Schlepper wurden durch leichte Geräte ersetzt, die zudem mit Terra-Reifen ausgestattet sind. Es wird auf den Einsatz von synthetischen Fungiziden, Herbiziden, Insektiziden und mineralischen Stickstoffdünger verzichtet. Stattdessen werden Beikräuter mechanisch begrenzt, der Traubenwickler mit Pheromonen verwirrt und der Druck der Pilzkrankheiten durch pflanzenbauliche Maßnahmen (z.B. Entblätterung der Traubenzone) verringert.
Die Düngung erfolgt mit selbst hergestelltem Kompost. Hornmist (500) und Hornkiesel ( 501) sowie der Aussaattage-Kalender nach Maria Thun sorgen für die Einbindung der Impulse aus dem Kosmos. Sie sind das erste ausländische Mitglied in der angesehenen französischen Vereinigung bio-dynamischer Winzer BIODYVIN und haben zu Beginn des Jahres 2005 die gesamte Anbaufläche von 83 ha auf bio-dynamischen Weinbau umgestellt. Alle Kontrollen durch die EU-Kontrollstelle LACON hat das Weingut Dr. Bürklin-Wolf mit Erfolg bestanden und vor kurzem von BIODYVIN die Zertifizierung als bio-dynamisch wirtschaftendes Weingut erhalten.
Der Grundstein für die heutige Bedeutung des Weinguts wurde im Jahr 1875 gelegt, als der in Karlsruhe ansässige Jurist Albert Bürklin die Wachenheimerin Luise Wolf heiratete und somit das größte in Privatbesitz befindliche Weingut seinen Namen Dr. Bürklin-Wolf erhielt. Dr. Albert Bürklin war nicht nur Reichstagsabgeordneter (1877), Generalintendant des Großherzoglichen Hoftheaters in Karlsruhe (1893) und Vizepräsident des Reichstages (1893), sondern auch Präsident der Weimarer Goethe-Gesellschaft (1899). 1890 erhielt er für sein Wirken am Theater den Titel Exzellenz. 1904 wurde er durch den badischen Großherzog Friedrich von Baden zum Wirklichen Geheimen Rat ernannt und mit dem badischen Großkreuz des Ordens des Zähringer Löwen ausgezeichnet. 1911 wurde ihm von der Universität Freiburg die Ehrendoktorwürde verliehen.
72 % der Fläche sind dem Riesling vorbehalten. Jeweils 6 % werden werden von Spät- und Weissburgunder beansprucht. Die restlichen 22 % stehen im Ertrag mit Dornfelder, Sauvignon-blanc, Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Merlot und anderen. Insgesamt werden jährlich ca. 600.000 Flaschen abgefüllt, was einem Durchschnittsertrag von 65 hl/ha entspricht.
Aufgrund der biodynamischen Präferierung werden alle Weine spontanvergoren. Dieses passiert nach einer schonenden Kelterung überwiegend im Edelstahl. Die besten Riesling bekommen diese Behandlung schon im grossen Holzfass. Der Ausbau findet je nach Qualität und Rebsorte im grossen Holzfass, Barrique oder Edelstahl statt. Zu unseren aktuellen Angeboten von Weinen dieses Weinguts  |  |  Die Festtags-Weine
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1
| Markus Schneider, 2008 Black Print Rotweincuvee QbA trocken 0,75l € 45,90 (3 Flaschen) | |
2
| Volker Raumland, 2005 V. Triumvirat Grande Cuvee Brut 0,75l € 93,00 (3 Flaschen) | |
3
| Clemens Busch, 2009 Marienburg Riesling GG QbA trocken 0,75l € 81,57 (3 Flaschen) | |
4
| Dr. Heger, 2008 Mimus Rotwein QbA trocken 0,75l € 74,10 (3 Flaschen) | |
5
| Robert Weil, 2009 Gräfenberg Riesling QbA trocken 0,75l € 68,40 (3 Flaschen) | |
6
| Volker Raumland, 2004 Chardonnay Sekt Brut 0,75l € 67,4 (3 Flaschen) | |
7
| Rudof Fürst, 2007 Parzival Rotwein QbA trocken 0,75l € 76,20 (3 Flaschen) | |
8
| Fürst Castell, 2009 Schlossberg Silvaner GG QbA trocken 0,75l € 79,50 (3 Flaschen) | |
9
| P.J. Kühn, 2008 Spätburgunder QbA trocken 0,75l € 32,09 (3 Flaschen) | |
10
| Dr. Bürklin-Wolf, 2009 Gaisböhl Riesling GC QbA trocken 0,75l € 90,00 (3 Flaschen) |
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