Der Name Hölle kommt nicht etwa aus dem Jenseits, sondern leitet sich von dem alten mittelhochdeutschen Wort "Halde/a" ab, welches frei mit "steiler Berg" zu übersetzen ist. Deise reine Südhanglage erstreckt sich, wie ein langer Gürtel direkt an den Ufern des Mains. Die etwa 20-jährigen Reben wachsen auf sehr schweren Tonböden. Dieser führt immer zu einer gewissen Monumentalität des Weines. Die Trauben werden naturnah angebaut und selektiv per Hand gelesen und vor der Kelter entrappt. Bis zur schonenden Pressung wird die Maische gekühlt, um die mikrobiologische Stabilität zu erhalten. Anschließend wird eine 48-stündige natürliche Sedimentation durchgeführt. Die Reinzuchthefevergärung dauert 42 - 56 Tage und fand in diesem Fall, genau wie der Ausbau im Edelstahltank statt.