Schon seit 1271 ist das Stück östlich der Kirche als "Kirchanger" bekannt und ein großer Teil des Weinbergs war bis 1803 im Besitz des Mainzer Domkapitels. Die Trauben stammen aus naturnahem Anbau. Der Boden ist stark vom Lehm geprägt. Die Weine haben Volumen und Nachhaltigkeit, präsentieren sich aber trotzdem noch in zarter Nuance, finesse und großer Feinheit. Die Weine reifen frühzeitiger, sind aber trotzdem sehr lange lagerfähig. Besonders diese grazile Eigenschaft macht diesen Weinberg zu einer Art "Hochheimer Lafite". Nach der selektiven Handlese werden die Trauben entrappt und bis zur schonenden Pressung einer Maischekühlung unterzogen, um die mikrobiologische Stabilität zu erhalten. Es folgt die 48-stündige natürliche Sedimentation und die 42-56-tägige Reinzuchthefenvergärung. Dies findet, genau wie der Ausbau, im Edelstahl statt.