Weinberg 24
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Forstmeister Geltz-Zilliken

Das Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken liegt in Saarburg, der malerischen Stadt an der Saar. Der Weinbau wird im Familienbetrieb schon seit 260 Jahren betrieben. Unter der Leitung von Hanno, Ruth und Dorothee Zilliken werden auf 11 ha Rebfläche jährlich 65.000 Flaschen Riesling aus einem durchschnittlichen Ertrag von 50 hl/ha abgefüllt. Dies ist ein konservativer Betrieb, der in seiner reduzierten Ausstattung und dem familiär gegebenen Naturverständnis für deren Verhältnisse fast zu nah am Zeitgeist ist. Die Weine werden selektiv und spät gelesen. Nach schonender Kelterung und Spontanvergärung reifen sie überwiegend in großen Holzfässern.

Mit dem Herzen ist Dorothee schon sehr lange eine Winzerin. Aufgewachsen im elterlichen Weingut, war es für sie keine Frage welchen Berufsweg sie einschlagen würde. Nach bestandenem Abitur führte sie ein einjähriges Praktikum in verschiedene VDP-Betriebe im Rheingau, der Pfalz und der Nahe, sowie in ein biodynamisches Weingut im Elsass. Im Herbst 2001 begann Sie ihr Studium zu Weinbau und Oenologie in Geisenheim, im Sommer 2005 folgte der erfolgreiche Abschluß. Von einem berufspraktischen Semester im Weingut De- Wetshof in Südafrika brachte Sie interessante Eindrücke und Anregungen mit. Nach dem Studium blieb Dorothee dem Rheingau noch 2 Jahre im Weingut Schloß Vollrads treu. Seit August 2007 leitet sie zusammen mit den Eltern das Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken.

Der Weinbau der Familie Zilliken lässt sich bis 1742 nachverfolgen. Die Vorfahren waren Winzer in Saarburg und Ockfen. Der Königlich-preußische Forstmeister Ferdinand Geltz (1851 – 1925) legte den Grundstein für den Aufstieg zu einem der führenden Familienbetriebe an Saar und Mosel. Ferdinand Geltz war Mitbegründer des „Vereins der Naturweinversteigerer Großer Ring“, heute VDP Mosel (Verband deutscher Prädikatsweingüter). Ziel war die Versteigerung unchaptalisierter Weine höchster Qualität, um die Reputation der hervorragenden Rieslinge des Anbaugebietes im In- und Ausland zu steigern. Das Weingut Forstmeister Geltz nannte sich nach der Heirat von Antoinette in Forstmeister Geltz Krick um. Nach Ella’s Tod erbten die zwei Töchter Marianne und Henriette ihren Anteil am Weingut. An Weihnachten 1944 wurde das gesamte Gutsgebäude samt Keller durch einen Bombenangriff zerstört. Nur dem engagierten Einsatz von Marianne ist es zu verdanken, das der Weinbau in der Familie fortgeführt wurde.1947 heirateten Marianne und Fritz Zilliken. Von nun an führten Sie das Weingut unter dem Namen Forstmeister Geltz Zilliken. 1950 erwarben die beiden einen zweistöckigen Keller in der Heckingstraße, der von nun an der neue Sitz des Weinguts war. Nach dem Tod von Ferdinand Geltz wurden die Weinberge unter seinen beiden Töchtern Antoinette und Ella aufgeteilt. Antoinette heiratete einen preußischen Major, Ella einen Forstmeister aus Dessau.

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