 Nachdem August Kesseler schon sehr früh das elterliche Weingut in Assmannshausen übernehmen musste, war für ihn schnell klar, Spitzenweine produzieren zu wollen. Das Rüstzeug hierfür holte er sich während seines Weinbaustudiums und bei internationalen Hospitaten.
Die Basis für den heutigen Premiumbetrieb wurde 1924 gelegt, als Josef Kesseler, der Grossvater von August Kesseler die vormalige Winzergenossenschaft in Assmannshausen übernimmt. 1956 werden die Eltern des heutigen Inhabers in die Verantwortung genommen. Aufgrund deren frühen Todes muss August Kesseler schon 1977 mit gerade mal 19 Jahren das Zepter übernehmen. Nach nur 6 Jahren nutzt er die Gelegenheit, das örtliche Weingut Valentin Schlotter zu übernehmen. Zwei Jahre später, 1985, kommt es zum Zusammentreffen mit dem erfolgreichen Weinhändler Burkhard Bovensiepen. Den Autofans könnte dieser Name durch seinen Haupterwerbszweig dem Autotuning mit der Firma BMW-Alpina wesentlich feuchtere Hände bescheren, als den Weinfans. Er bringt dem Weingut August Kessler die internationalen Kontakte.
In der Produktionsstätte Assmannshausen werden derweil die ersten Spätburgunder im Barrique ausgebaut und erschliessen dem Rheingauer Aromenkanon neue Elemente. Schon 3 Jahre später werden gerade diese Weine in Deutschland gefeiert und das Weingut steigt in der Reputation.
1992 wird August Kesseler die ehren- und anspruchsvolle Aufgabe angeboten, das renomierte Weingut Schloss Reinhartshausen als Geschäftsführer zu leiten. Da der eigene Betrieb auch nebenberuflich zu managen ist, nimmt er das Angebot an. Nach 8 Jahren stirbt der Inhaber und die Zukunft des Luxusensembles ist ungewiss. Das Weingut konnte er allerdings in dieser Zeit bis auf den zweiten Platz im Rheingau aufsteigen lassen.
Rechtzeitig vor dem endgültigen Abschied vom Schloss hatte August Kesseler sein eigenes Weingut, welches mittlerweile auf 20 ha angewachsen war, auf die nun folgende Hauptrolle vorbereitet. Dies wurde so professionell gemacht, dass er noch im gleichen Jahr zum Winzer des Jahres gekürt wurde. Unter anderem wurde er für diese Kategorie auch im Folgejahr nominiert, bekam dann aber „nur“ die Auszeichnung Erzeuger des Jahres. Im Jahr 2003 sammelte er dann noch den Titel Kollektion des Jahres.
In den Steillagen wird ausschlieslich per Hand gearbeitet. Eine selektive Lese in mehreren Durchgängen ist auch hier Standard. Nach dem schonenden Entrappen werden die Rotweine klassisch auf der Maische in offenen Behältnissen bis maximal 1000l vergoren. Bis zu 14 Tagen beträgt hier die Maischestandzeit. Anshcliessend werden die Spätburgunder für 12 – 15 Monate in neue Barriques gelegt. Riesling und Silvaner werden nach sanfter Pressung in Edelstahltanks temperaturkontrolliert vergoren und ausgebaut. Zu unseren aktuellen Angeboten von Weinen dieses Weinguts  |  |  Die Festtags-Weine
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1
| Markus Schneider, 2008 Black Print Rotweincuvee QbA trocken 0,75l € 45,90 (3 Flaschen) | |
2
| Volker Raumland, 2005 V. Triumvirat Grande Cuvee Brut 0,75l € 93,00 (3 Flaschen) | |
3
| Clemens Busch, 2009 Marienburg Riesling GG QbA trocken 0,75l € 81,57 (3 Flaschen) | |
4
| Dr. Heger, 2008 Mimus Rotwein QbA trocken 0,75l € 74,10 (3 Flaschen) | |
5
| Robert Weil, 2009 Gräfenberg Riesling QbA trocken 0,75l € 68,40 (3 Flaschen) | |
6
| Volker Raumland, 2004 Chardonnay Sekt Brut 0,75l € 67,4 (3 Flaschen) | |
7
| Rudof Fürst, 2007 Parzival Rotwein QbA trocken 0,75l € 76,20 (3 Flaschen) | |
8
| Fürst Castell, 2009 Schlossberg Silvaner GG QbA trocken 0,75l € 79,50 (3 Flaschen) | |
9
| P.J. Kühn, 2008 Spätburgunder QbA trocken 0,75l € 32,09 (3 Flaschen) | |
10
| Dr. Bürklin-Wolf, 2009 Gaisböhl Riesling GC QbA trocken 0,75l € 90,00 (3 Flaschen) |
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