Weinberg 24
Weinberg 24

Salwey

Noch heute ist Wolf-Dietrich Salwey stolz darauf, dass er schon mit 23 Jahren sein "eigener Herr" war. Das war 1964, als der Kaiserstühler Winzersohn im Glottertal den Rinzberghof kaufte. Mütterlicherseits war seine aus der Schweiz eingewanderte Familie schon seit dem 30jährigen Krieg im Kaiserstühler Weinbau tätig. Nach einer Erbteilung entstand 1950 unter dem Namen des aus Elbing/Westpreußen stammenden Vaters "Benno Salwey" das Weingut Salwey, das Wolf-Dietrich Salwey 1985 übernahm. Er hat die Rebfläche des Weingutes im Laufe der Zeit auf 39 ha erweitert.

Von dieser Fläche werden jährlich 300.000 Flaschen abgefüllt, was einem Durchschnittsertrag von 53 hl/ha entspricht. In den letzten Jahren wurde der Anteil vom Grauburgunder bis auf aktuell 45 % ausgebaut. Damit hat er quantitativ den höchsten Stellenwert vor dem Spätburgunder mit 40 %. Der Weissburgunder ist mit 12 % die dritte grössere Kraft neben den 3 % sonstigen Rebsorten. Mit Konrad Salwey, dem ältesten Sohn von Wolf-Dierich Salwey, ist seit 2002 nun bereits die nächste Generation in den Betrieb eingetreten. Er verantwortet den An-und Ausbau der Weine.

Die aus Vulkanverwitterungsböden stammenden Weine sind vollmundig und kräftig sowie mit viel Extrakt- und Mineralstoffen ausgestattet. Viel Blume und Eleganz steuern am Kaiserstuhl die Lößböden des Käslebergs, eine kräftige Säure und sehr viel Duft die Gneis-Verwitterungsböden im Glottertal bei. Die Vulkanfelsen im Kirchberg bringen sehr mineralische, mitunter beinahe ein wenig salzig schmeckende Weine hervor, die den Barrique-Ausbau gut vertragen.Besonders gesucht sind auch die vom Ascheboden geprägten, etwas schmelzigeren Weine aus dem Eichberg, der teuersten Einzellage am Kaiserstuhl.

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